28.05.2016

Pater Ladislaus Bukowinski wird am 11. September 2016 seliggesprochen
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13.12.2015

Deutsch russischer Jugendschreibwettbewerb – ein gelungener Brückenschlag
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23.11.2015

Lesen Sie den Weihnachtsgruß von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke
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23.11.2015

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke feiert zehnjähriges Bischofsjubiläum
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15.11.2015

Lesen Sie den Weihnachtsgruß von Msgr. Dr. Alexander Hoffmann
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12.11.2015

Lesen Sie den Bericht zur Wallfahrt nach Kevelaer
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31.07.2015

Lesen Sie die Pressemitteilung zum 32. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
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24.07.2015

Lesen Sie den Gruß des Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz an alle katholischen Christen, die eine Vertreibung und Flucht erlitten haben
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Lesen Sie die Ansprache zum Bundestreffen 2015
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18.03.2015

Lesen Sie die Ostergrüße von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke und Monsignore Dr. Alexander Hoffmann, Visitator DaR
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24.01.2015

Beachten Sie bitte unsere neuen Termine für das Jahr 2015
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23.01.2015

Lesen Sie den Artikel zum neuen Katholischen Verein St. Clemens – Werk
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11.12.2014

Lesen Sie die Weihnachtsgrüße von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke und Monsignore Dr. Alexander Hoffmann, Visitator DaR
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20.11.2014

Beachten Sie unsere aktuellen >> Termine

22.07.2014

Die Seelsorgstelle ist umgezogen - laden Sie sich hier eine Postkarte mit den neuen Kontaktdaten als PDF-Datei herunter.

16.05.2014

Lesen Sie den Artikel: Romfahrt 2014 - Eine Nachlese:

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28.03.2014

Schauen Sie sich die neuesten Termine an:

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Lesen Sie die Ostergrüße von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke und Visitator Msgr. Dr. Hoffmann

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Neue Pressemeldung zu Wallfahrten

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21.01.2014

Würdigung von Herrn Weihbischof em. Dr. h.c. Gerhard Pieschl

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26.11.2013

Lesen Sie die Weihnachtsgrüße von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke und Visitator Msgr. Dr. Hoffmann

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16.06.2013

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23.02.2013

Lesen Sie die Predigt der Wallfahrt nach St.Antonius von Erzbischof Meisner

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21.02.2013

Lesen Sie die Ostergrüße des Vertriebenenbischofs Dr. Reinhard Hauke und Visitator Msgr. Dr. Hoffmann

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19.02.2013

Aktuelle Termine für das Jahr 2013

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17.12.2012

Lesen Sie die Weihnachtsgrüße von Msgr. Dr. Alexander Hoffmann, Visitator DaR sowie Weihbischof Dr. Reinhard Hauke

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28.07.2012

Kardinal Joachim Meisner kommt nach Kevelaer

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17.03.2012

Interview Deutsch-Russischer Kurier mit Visitator Msgr. Dr. Hoffmann

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Wir wurden nicht geweiht, um uns zu schonen.

Pater Ladislaus Bukowinski wird am 11. September 2016 seliggesprochen

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Deutsch russischer Jugendschreibwettbewerb – ein gelungener Brückenschlag

Sieger des ökumenischen Schreibwettbewerbes sind Pavel Kreismann, Alexander Kessler, Sofia Novitzkaja und Angelika Wagner. Mit einem Sonderpreis wurden die ganze Familie Warkentin (Kinder Ansgar, Coralie, Jost, David und Mutter Julia-Maria) sowie Elena Dumrauf ausgezeichnet.

Aus Detmold, Diplom-Journalist Eduard Kessler

Wie aus einem Bilderbuch zeigte sich Detmold am 6. Dezember dieses Jahres: festlich, passend zu der Vorweihnachtszeit dekoriert und für einen Spaziergang oder Festeinkauf anlockend, unter strahlender Sonne und dem blauen Himmel, trocken und freundlich. Es gab einen ganz besonderen Grund, weshalb so viele Menschen besonders gekleidet zum Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold (MRK) aus allen Himmelsrichtungen strömten. Dort wurde eine ökumenische Adventsfeier und auch eine Preisverleihung im internationalen Schreibwettbewerb "Unsere Weihnachten" veranstaltet, die von der Seelsorgestelle der Deutschen Bischofskonferenz für die Gläubigen aus den GU - Staaten, der Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie dem MRK organisiert wurde. Visitator Monsignore Dr. Alexander Hoffmann berichtete, wie er im Sommer des letzten Jahres mit Agnes Gossen-Giesbrecht über eine Idee eines internationalen Literarischen Schreibwettbewerbes sprach. Die Idee fruchtete. Über 50 Arbeiten wurden den literarischen Juroren zugesandt und der Schreibwettbewerb hatte einen riesigen Erfolg. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt Frau Agnes Gossen-Giesbrecht zu verdanken, die sich bis zuletzt für das Gelingen des Projekts einsetzte.

Das Bläserensemble unter der Leitung von Jakob Penner stimmte die Anwesenden zum Adventskonzert und auf die Veranstaltung ein. Ebenso lud der Kinderchor der evangelischen Freikirche Detmold-Hohenlohe in den festlich dekorierten Saal ein und stimmte mit dem Lied "Komm, wir gehen nach Bethlehem" zum gemeinsamen Singen ein.

Moderator Helmut Rempel begrüßte Kinder und Erwachsene, Festgäste und Veranstalter, Juroren und Teilnehmer des Wettbewerbes und lud den Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen Edgar Born, Mitglied des Bundestages Heinrich Zertik, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Detmold Christ-Dorle Richter, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Waldemar Eisenbraun, Leiterin des Museums Dr. Katharina Neufeld und Bundesvorsitzenden der Jugend der Landsmannschaft Walter Gauks zu einer Talkrunde "Advent persönlich" ein. In einer sehr interessanten Runde haben die Anwesenden erfahren, wie die Advents- und Weihnachtszeit früher gewesen war und was in den Familien zu jener Zeit gemacht und gegessen wurde.

Im Zusammenhang mit dem internationalen Jugendschreibwettbewerb zum Thema „Unsere Weihnachten. Erinnerungen und Gedanken an ein christliches Fest“ fand dann die Vorstellung der Arbeiten der Gewinner und des noch nach frischen Farben riechenden, 52 Seiten starken Almanachs statt. Mit den Preisen zeichneten die Seelsorgstelle der Deutschen Bischofskonferenz für die Gläubigen aus der GUS, die Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und nicht zuletzt der Literaturkreis der Deutschen aus Russland die besten Arbeiten in deutscher Sprache aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit für deutschsprachige Autoren zu schaffen. Die drei Juroren vom Literaturkreis Artur Böpple (Vorsitzender), Agnes Gossen-Giesbrecht und Dr. Wendelin Mangold sowie Msgr. Dr. Alexander Hoffmann, Pfarrer Edgar Born und Walter Gauks prüften alle eingereichten Arbeiten und stellten im Rahmen dieser Feier die Sieger des Jugendschreibwettbewerbs vor; zuvor lasen diese aus ihren Arbeiten.
"Das wichtigste Fest meiner Volksgruppe" stellte der erste Preisträger Pavel Kreisman dar. Der 17-Jährige absolvierte in diesem Jahr die 11. Klasse der Mittelschule und studiert seitdem an der Philologischen Fakultät der Universität Tomsk (Sibirien) Deutsch und Englisch. "Weihnachten - ein Wort und so viele Erinnerungen! Erinnerungen an eine kalte Jahreszeit, die dennoch wohlig und schön ist", erzählt er. Er vertiefte dann seinen kurz gefassten Gedanken an das christliche Fest über die Erzählungen seiner Großmutter, die Kultur und Traditionen des russlanddeutschen Volkes, über seinen Aufenthalt in einem deutschen Kindergarten und einem Progymnasium sowie seine wohltätigen Taten in einem Kinderheim, und an Heiligabend in der Familie.
Abschließend meinte Pavel Kreisman: "Unsere Familie feiert jedes Jahr die Geburt Christi, doch meine Kindheitserinnerungen an das Frohe Fest bleiben sicherlich die schönsten und magischsten - sie sind einfach unvergesslich."
Dr. Wendelin Mangold stellte das Werk "Meine Weihnachten in Russland" dar, das er aus dem Russischen übersetzte und die Juroren mit dem zweiten Platz datierten. Die Autorin, die 17-jährige Sofia Novitzkaja, kam in Saratov zur Welt und schon mit vier Jahren beschloss sie, Ballerina zu werden. Mit 12 Jahren betrat sie zum ersten Mal die Bühne, besuchte die Musikschule und nahm am Klavierunterricht teil. In diesem Jahr machte sie ihr Abitur und wird in einem Jahr das Kolleg als ausgebildete Ballerina abschließen. In ihrem Werk berichtet sie über das Weihnachtsfest der katholischen Christen in Russland, wo es leider kein gesetzlicher Feiertag ist, "was nicht heißt, dass Weihnachten weniger bedeutungsvoll wäre".
Alexander Kessler, der 22-Jährige Student der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, bedankte sich bei allen Organisatoren, Juroren und Mitveranstaltern für die guten Rahmenbedingungen des Festes. Der gebürtige Gmünder absolvierte in seiner Heimat das Gymnasium und studiert derzeit im siebten Semester. Seine Geschichte "Der Farbenblinde" erzählt über den steinigen Weg eines Jungen, der in der Weihnachtszeit über das Fest, die Geschenke, das Verhalten und Taten nachdenkt.
Im Anschluss an die Vorlesungen wurden die Sieger des internationalen Jugendschreibwettbewerbs ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Pavel Kreismann. Die zweite Treppe des Podestes teilten sich Alexander Kessler und Sofia Nowitzkaja. Mit dem dritten Platz wurde die Geschichte "Zufälliger Zeuge" der 16-jährigen Angelika Wagner ausgezeichnet. Die Juroren zeichneten auch zwei Sonderpreise aus, die die ganze Familie Warkentin ("Weihnachten früher und jetzt") sowie Elena Dumrauf ("Verlorene Weihnachten") gewonnen hatten.
Mit diesem Jugendschreibwettbewerb ist realisiert, was schon lange ein Anliegen vieler Institutionen und Organisationen ist: Die Kultur der Deutschen aus Russland zum Vorschein zu bringen, das "Dort" und "Hier" zu präsentieren, vor allem "unsere" Sprache gezielt zu fördern und das kulturelle Leben damit aktiv mitzugestalten. Die Idee wurde ordentlich umgesetzt und das Fest zur Preisübergabe und die musikalische Umrahmung war ein voller Erfolg. Ein besonderes Lob haben sich das Bläserensemble unter der Leitung von Jakob Penner und der Kinderchor der Evangelischen Freikirche Detmold-Hohenlohe, der Oberstufenchor des August-Hermann-Franke-Gymnasiums sowie der Chor Liederstrauß aus Dortmund verdient.

Fotos: Eduard Kessler

Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler Fotos: Eduard Kessler

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke feiert zehnjähriges Bischofsjubiläum

dieses Foto zeigt Weihbischof Dr. Reinhard Hauke

Der bischöfliche Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen und Aussiedlerseelsorge, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Erfurt, feierte am 26.11.2015 sein 10jähriges Bischofsjubiläum. Der promovierte Liturgiker wurde von Papst Benedikt XVI. am 11. Oktober 2005 zum Titularbischof von Flumenepiscense und zum Weihbischof des Bistums Erfurt ernannt. Am 26.11.2005 wurde er im Erfurter Dom von Bischof Joachim Wanke zum Bischof geweiht. Überregionale Bekanntheit erlangte Weihbischof Dr. Hauke bereits als Dompfarrer in Erfurt, wo er mehrere pastoral-liturgische Projekte ins Leben rief u.a. die Feier der Lebenswende für ungetaufte Jugendliche oder den Segnungsgottesdienst für Menschen, die partnerschaftlich unterwegs sind, auch das monatliche Totengedenken im Erfurter Dom und das „Weihnachtslob“ für Konfessionslose Menschen gehen auf seine Initiative zurück. Von 1989 bis 2004 war Dr. Hauke Rundfunkbeauftragter des Bistums Erfurt beim MDR.

Bei der Herbstversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im Jahre 2009 wurde Weihbischof Dr. Hauke zum bischöflichen Beauftragten für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge ernannt. Dies geschah zu einer Zeit, in der große Veränderungen in diesem Bereich anstanden. Seinem Engagement ist mit zu verdanken, dass die Russlanddeutsche Seelsorge auch über 2016 hinaus weitergeführt werden kann, wenn auch in eingeschränkter Form. Weihbischof Dr. Hauke trug auch entscheidend zur Gründung des St. Clemens-Werkes bei. Damit bekamen auch die Russlanddeutschen ein dringend benötigtes Bildungs- und Glaubenswerk, das die traditionellen Themen weiterführen und neue, auf die Glaubenssituation der Deutschen aus Russland zugeschnittene Themen auf die Agenda setzen kann.

dieses Foto zeigt Besucher des Bischofsjubilaeum

Russlanddeutsche Sternwallfahrt 2013 mit Weihbischof Dr. Reinhard Hauke

Im Namen der russlanddeutschen Katholiken und aller, die Weihbischof Dr. Reinhard Hauke in unserer Landsmannschaft als Bischof und Seelsorger erlebt haben, danken wir Ihm für sein Engagement und gratulieren Ihm zu seinem zehnjährigen Bischofsjubiläum! Gemäß seinem bischöflichen Wahlspruch – DEUS PACIS SANCTIFICET VOS (Der Gott des Friedens heilige euch, 1 Thess 5,23) - wünschen wir Ihm, dass der Gott des Friedens, der unser Leben heiligt, Ihm auch weiterhin helfen möge, seinen Hirtenauftrag in Zuversicht und Freude zu erfüllen und Ihm die Gewissheit schenke, dass sein offenes Zugehen auf Menschen ohne kirchliche Bindung und Erfahrung segnend und heiligend wirkt.

Am Hochfest Christkönig,

Msgr. Dr. Alexander Hoffmann
Beauftragter der DBK
für die Gläubigen aus der GUS


Aktuelles von der Seelsorgstelle

Sternwallfahrt nach Kevelaer – Begegnung, Bestärkung, Bereicherung

Am 26. September 2015 trafen sich über 400 Katholiken in Kevelaer, dem Drei-Länder-Wallfahrtsort im Nordwesten Deutschlands nahe der holländischen Grenze. Die Pilger kamen mit neun Bussen und privaten PKWs aus Osnabrück, Essen, Bochum, Dortmund, Unna Massen, Köln, Lemgo… . Das Motto dieser Sternwallfahrt hieß dieses Mal „Lass Frieden werden Herr!“. Die Wallfahrt und das Gebet zur Gottesmutter in Kevelaer, die den Namen „Trösterin aller Betrübten“ trägt, war den Opfern sowie den betroffenen Familien auf beiden Seiten in der Ukraine gewidmet. Den Festgottesdienst und die Ansprache hielt der bischöfliche Beauftragte für Aussiedler und Vertriebene, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Erfurt. Unter großem Applaus dankten ihm nach dem Gottesdienst die Ortsvorsitzenden von Bochum und Essen, Frau Anna Glok und Herr Otto Engel. Die Schlussandacht und die Segnung der erworbenen Andachtsgegenstände hielt Visitator Msgr. Dr. Alexander Hoffmann aus Bonn.

dieses Foto zeigt die Wallfahrt nach Kevelaer

Nach dem Festgottesdienst kehrten die Pilger und die Geistlichkeit zum Mittagessen im schön hergerichteten Pfarrheim von St. Antonius ein, um ihre mitgebrachten Köstlichkeiten miteinander zu teilen. Anschließend fanden Stadtführungen statt. Viele Pilgerinnen und Pilger nutzten die Gelegenheit, sich mit verschiedenen kleinen Geschenken (Andachtsgegenstände) einzudecken; diese wurden bei der Schlussandacht gesegnet. Die gute Atmosphäre des Tages begünstigt auch durch das schöne Wetter waren ein großes Geschenk; mit einem herzlichen „Auf Wiedersehen!“ machten sich die Pilger am späteren Nachmittag auf die Heimreise.

dieses Foto zeigt die Wallfahrt nach Kevelaer


32. Bundestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion – ein Gewinn für die Bundesrepublik

„Deutsche aus Russland – hier und heute. Von Hilfesuchenden zu Leistungsträgern“. So lautete das Motto des 32. Bundestreffens der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, das am 4. Juli 2015 unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in der Stuttgarter Liederhalle stattfand.

Gesamten Pressebericht als PDF-Datei herunterladen.


Hartmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten


Waldemar Eisenbraun, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft


Feierliche Umrahmung des Gottesdienstes durch den Chor „Singende Herzen“ aus Ingolstadt


Ökumenischer Gottesdienst mit Msgr. Dr. Alexander Hoffmann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz und Helge Klassohn, Kirchenpräsident i.R.


Neuer Katholischer Verein

St. Clemens – Werk,
heißt der neue Katholische Verein für Gläubigen aus Russland, Kasachstan und anderen Ländern der ehemaligen GUS.
Clemens Romanus, oder Clemens I. war Papst und Märtyrer 50-97 n.Chr. Er ist Patron der Halbinsel Krim, weil er im heutigen Sewastopol in den Marmorgruben sein Leben für den Glauben an Christus hingegeben hat. Die deutschen Kolonien in Russland verehrten schon über 200 Jahren diesen Heiligen. Die Diözese Tiraspol an der Wolga, mit Sitz in Saratow war seinem Namen geweiht.

Durch die Gründung des Vereins können Impulse für alle Diözesen in der BRD entstehen und so zum geistlichen Wachstum der neuen Menschen in der Katholischen Kirche Deutschland dienen.

In der Diözese Augsburg sind auch Spuren des Hl. Clemens zu finden. An der Via Appia gibt es 3 Pfarreien, z.B. St. Clemens in Herbertshofen. Das ausgeteilte Gedenkbild bei der Festveranstaltung, zeigt ein Dachfresko aus dieser Kirche.

dieses Foto zeigt das St. Clemens Werk

Der Verein St. Clemens-Werk stellt sich als Ziel, das geistliche Gut, welches unsere Landsleute mitgebracht haben, erneuert und auf einen guten Weg in die Kirche vor Ort zu bringen. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen: thematische Wochenenden, Exerzitien, Vorbereitungen auf kirchliche Feiertage wie Weihnachten oder Ostern.

Es hat alles mit der Initiative der Seelsorgestelle in Bonn, mit unserem Visitator für die Gläubigen aus GUS Msgr. Dr. Alexander Hoffmann begonnen.

Aber ohne die großartige Unterstützung des Weihbischofs Dr. Reinhard Hauke, dem Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für Vertriebenen und Aussiedler hätten unsere Bemühungen keinen Erfolg gehabt.

Der Bundesverein hat seinen Sitz in Augsburg. Hier gilt ein besonderer Dank unserem amtierenden Bischof Dr. Konrad Zdarsa.
Auch dem Seelsorgeamtsleiter Bischofsvikar Dr. Bertram Meier ist es zu verdanken, dass die Festveranstaltung im Hause St. Ulrich, Augsburg am 07.12.2014 stattgefunden hat.
Die Diözese Augsburg hat Platz und Raum für das St. Clemens-Werk gefunden und gibt somit ein Zeichen des Willkommenseins für unsere Landsleute.

dieses Foto zeigt das St Clemens Werk

Im Laufe der zusammen Findung der Initiativgruppe, welche seit Juni 2013 die Gründung des Vereins vorbereitet hat, bin ich öfters gefragt worden :„Wozu den noch einen Verein? Es gibt doch schon so viele.“ Andere dagegen sagten: „In der jetzigen Situation ist die Gründung dieses Vereins genau richtig.“
Meiner Meinung nach ist es gut, bei keimenden guten Ideen nicht sofort zu resignieren, wegen eines möglichen Misserfolges. Es ist besser, für ein sinnvolles Ziel zu kämpfen und etwas selbst zu unternehmen.
Dazu lade ich auch alle Landsleute ein.

Mit diesem Ausblick in das neue Jahr wünsche ich allen einen neuen Anfang im Bereich unseres Christlichen Glaubens, im persönlichen religiösen Leben und Wachstum.

Wenn sie Fragen zum Verein oder zur Mitgliedschaft haben bitte wenden sie sich an uns.

Messmer Josef,
Vorsitzender
St. Clemens-Werk e.V.
Kappelberg 1
86150 Augsburg
0821-3166-2470/Fax2479
st.clemens-werk@gmx.de


Romfahrt 2014

Laden Sie sich einen Zeitungsartikel (in russischer Sprache) zur Romfahrt 2014 als PDF-Datei herunter.

>> bitte hier klicken.

Hinweis: Beachten Sie auch den Artikel zur Romfahrt 2014 auf dieser Seite, weiter unten.


7. Sternwallfahrt der katholisch Deutschen aus Rußland und anderer GUS-Staaten, 12.7.2014

Heimat bei Gott

Artikel und Fotos: Fr. Roswitha Dorfner, „Altöttinger Liebfrauenbote“

Ganz im Zeichen um die Seligsprechung für den Priester Ladislaus Bukowinski stand am Samstag, 12. Juli die 7. Sternwallfahrt der katholisch Deutschen aus Rußland und anderer GUS-Staaten, zu der die Seelsorgestelle Bonn mit Visitator Msgr. Dr. Alexander Hoffmann auch heuer wieder nach Altötting eingeladen hatte.

dieses Foto zeigt ein Gruppenbild der 7. Sternwallfahrt

Foto: Fr. Roswitha Dorfner, „Altöttinger Liebfrauenbote“

Aus ganz Bayern – Gruppen aus München, Nürnberg, Ingolstadt, Augsburg, Ulm, Regensburg und Straubing begrüßte der Visitator die Wallfahrtsteilnehmer, nach dem festlichen Einzug mit Fahnenabordnungen zum Pilgergottesdienst in der St. Anna-Basilika. Voran wurde das Bild ihres vielverehrten Priesters Ladislaus Bukowinski getragen und vor dem Volksaltar aufgestellt. Im Auftrag des Passauer Bischofs Stefan Oster begrüßte Msgr. Klaus Hoheisel, Vertriebenenseelsorger der Diözese Passau, die Rußlanddeutschen Pilger mit dem Ausruf Jesu vom Evangelium der Samstag-Liturgie: „Fürchtet Euch nicht…!“ Die Worte Jesu gäben den Heimatvertriebenen Kraft, Trost und Hoffnung in gläubigem Vertrauen, immer „Heimat bei Gott“ zu finden, egal, wo wir auf der Welt wohnten, Glaubensgemeinschaft zu erfahren, gemeinsam mit Maria, der Gottesmutter, gerade hier in Altötting. Den weitesten Weg ins Herz Bayerns zurückgelegt hatte der Hauptzelebrant und Festprediger Bischof Joseph Werth aus Nowosibirsk/Kasachstan (2005 – 2011 Vorsitzender der Russischen Bischofskonferenz und seit 19. Februar 2014 von Papst Franziskus als ordentliches Mitglied in die Kongregation für die orientalischen Kirchen berufen). In seiner Predigt gab er seine Freude zum Ausdruck, gemeinsam mit seinen Landsleuten Gott zu loben und zu preisen, aber auch auf die gefährliche Situation in Rußland und der Ukraine verweisend: „Vergesst uns nicht!“, mit dem Aufruf zum Gebet „Gott möge allen beistehen, dass der Friede bewahrt bleibt“. In der Kirche Christi verehrten wir verschiedene Kategorien von Heiligen: die hl. Märtyrer, die in christlichem Glauben ihr Blut vergossen hätten oder die christlichen „Bekenner“, die ihres Glaubens wegen auf grausamste Art und Weise verfolgt wurden. Bischof Werth zitierte aus dem Matthäus-Evangelium: „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen!“

dieses Foto zeigt Bischof Werth

Foto: Fr. Roswitha Dorfner, „Altöttinger Liebfrauenbote“

Als vorbildhaften „Bekenner“ christlichen Glaubens sei der Priester Ladislaus Bukowinski hervorzuheben: „1904 in Berdyczów geboren, siedelte seine Familie 1920 nach Polen um. Nach Jura- und Theologiestudium in Krakau wurde er 1931 zum Priester geweiht. Trotz Kriegswirren setzte er ab 1939 mutig sein seelsorgliches Wirken in den Ostpolnischen Gebieten fort und wurde 1941 vom NKWD (Volkskommissariat für innere Angelegenheiten der damaligen UdSSR) inhaftiert. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis half er Flüchtlingen und Gefangenen. Von 1945 – 1954 war er Gefangener in sowjetischen Gefängnissen und Arbeitslagern. Dort besuchte er nach erschöpfender, mehrstündiger Arbeit Kranke im Gefängniskrankenhaus, ermutigte Mithäftlinge im Glauben und in der Hoffnung, spendete Sakramente und führte Exerzitien in verschiedenen Sprachen durch. Man habe ihm auch angeboten, ihn nach Polen auszuweisen, doch P. Bukowinski habe abgelehnt. 1954 nach Karaganda verbannt, leistete er geheime, seelsorgerische Arbeit und unternahm Missionsreisen u.a. nach Alma-Ata, Tadschikistan und Aktiubinsk. Nach dreijähriger Haftstrafe in Karaganda setzte er seine seelsorgerische Arbeit fort und starb am 3. Dezember 1974. Sein Seligsprechungsprozess begann am 19. Juni 2006 in Krakau.“ Auch Papst Johannes Paul II. sei ein großer Verehrer P. Bukowinskis gewesen und habe gesagt: „Ich danke dem lb. Gott, dass ich ihn kennenlernen und mich an seinem Zeugnis erbauen konnte!“- denn P. Bukowinski sah darin eine große Freude, und Seligkeit, „den verlorenen Seelen“ nachzugehen, aufzusuchen und geistig beizustehen mit der Bemerkung: „Dieses Glück hätte ich mit keinen Ehren und Reichtümern der Welt ausgetauscht!“

Laden Sie sich hier auch das Grußwort des Bischof von Passau als PDF-Datei herunter ...


Rückblick auf ein segensreiches Leben – Pater Eugen Reinhard feiert sein 50-jähriges Priesterjubiläum

Pater Eugen Reinhard, von 1990 bis 2004 Visitator für die deutschen Katholiken aus Russland, feierte am 28. Juni auf den Philippinen sein 50-jähriges Priesterjubiläum. In einem Brief, den wir hier veröffentlichen, erzählt er über sein Leben, seine Berufung, den abenteuerlichen Anfang auf den Philippinen und verrät dabei Details, die er in seiner bescheidenen Art meist für sich behielt. Ein Brief, spannend zu lesen, ein Leben großer Ideen und Aktionen.

dieses Foto zeigt Pater Eugen Reinhard

Pater Eugen Reinhard, Sternwallfahrt Altötting im Juli 2013 Foto von „Altöttinger Liebfrauenbote“

Wir gratulieren Pater Eugen Reinhard zu seinem 50-järigen Priesterjubiläum und wünschen ihm noch viele schöne und erfüllte Jahre auf den Philippinen. Zugleich danken wir ihm für seinen leidenschaftlichen Einsatz für unsere Landsleute in den stürmischen Jahren der großen Einreise nach Deutschland. Viele Menschen verbinden mit seinem Namen Güte und Trost in den ersten Stunden der Ankunft, Hilfsbereitschaft, Entschlossenheit sowie Humor. Ad multos annos, lieber Pater Eugen, von all denen, die Dich kennen und schätzen gelernt haben!

Laden Sie sich hier den Brief als PDF-Datei herunter...


Die Seelsorgstelle in Bonn hat neue Räume bezogen

Wir sind umgezogen! Diesen Satz musste ich in den letzten Wochen und Monaten häufig verwenden. Geduld war angesagt, denn es dauerte, bis alles wieder einwandfrei funktionierte, die Technik, die Abläufe. Nun darf wieder Normalität einkehren. Wo es möglich war, haben wir die neue Adresse und die Verbindungsdaten per E-Mail zugeschickt. Doch haben wir sicher nicht alle erreichen können, deshalb ist die Adresse nochmal hier unten angefügt.

Umzüge sind zeitaufwändig und kosten viel Geld. Obwohl das Haus der Deutschen Bischofskonferenz uns in dieser Zeit großzügig unterstützt hat, blieben doch einige Unkosten, die die Seelsorgstelle selbst zu stemmen hatte, übrig. Zu Buche schlagen vor allem die zu entrichtenden Mietkosten.

Das hat natürlich Konsequenzen für unser Programm im zweiten Halbjahr. So mussten wir die Sternwallfahrt nach Kevelaer kurzfristig absagen, weil es zeitlich und finanziell nicht mehr zu meistern war. Diese Wallfahrt soll aber nächstes Jahr, am Samstag, den 26.09.2015 nachgeholt werden. Ich bitte hierfür um Verständnis, gerade jene Menschen, die sich schon seit längerer Zeit darauf gefreut haben.

Hier die neue Adresse:
Seelsorgstelle für die Gläubigen aus der GUS
Am Hofgarten 12
53113 Bonn
Tel.: 0228-40973820
Fax: 0228-24376752
E-Mail: kontakt@kath-russlanddeutsche.de
Internet: www.kath-deutsche-aus-russland.de

Wir haben eine Postkarte mit den neuen Kontaktdaten erstellt, die Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen können.


Bennofest in München

Beim Bennofest am 28. Juni 2014 in München war die Katholische Russischsprachige Seelsorge vertreten und gut besucht.

Stellwand beim Bennofest in München

„Gerade die Russlanddeutschen suchen Heimat in Deutschland“ – Antrittsbesuch vom Beauftragten der DBK

Am Dienstag hat Msgr. Dr. Alexander Hoffmann Bischof Dr. Rudolf Voderholzer einen Antrittsbesuch abgestattet. Msgr. Hoffmann wirkt als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für die Seelsorge an den Deutschen aus Russland, Kasachstan und anderen GUS-Staaten. An dem Gespräch beteiligte sich auch Prälat Peter Hubbauer, Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes. Der DBK-Beauftragte ist seit knapp acht Jahren in seinem vielseitigen Amt in Bonn tätig. Er berichtete von den Herausforderungen der Deutschen, die in der Vergangenheit ein schweres Schicksal zu tragen hatten.

dieses Foto zeigt den Besuch von Msgr. Dr. Hoffman - Quelle Bischöfliche Pressestelle des Bistums Regensburg

Quelle: Bischöfliche Pressestelle des Bistums Regensburg

„Gerade die Deutschen aus Russland, Kasachstan und anderen GUS-Staaten suchen Heimat in Deutschland“, erklärte der Monsignore. Die aktive Zugehörigkeit zur Kirche ermögliche eine doppelte Integration – in die Kirche wie auch in die Gesellschaft. Die überregionalen Sternwallfahrten nach Altötting oder Kevelaer, die regelmäßig stattfinden, unterstützen dieses wichtige Anliegen. Bischof Voderholzer lud die Russlanddeutschen herzlich zur Teilnahme an der diesjährigen Fronleichnamsprozession ein. Msgr. Hoffmann wies darauf hin, dass eine große Zahl an Russlanddeutschen am Katholikentag teilgenommen und mit ihren Fahnen insbesondere den Gottesdienst der muttersprachlichen Nationen bereichert haben.


Romfahrt 2014 - Eine Nachlese

dieses Foto zeigt Rom

Die Pilgerfahrt nach Rom in der ersten Osterwoche wurde zu einem kleinen Treffen von 24 russlanddeutschen Katholiken in der Ewigen Stadt. Unter den Teilnehmern waren Kinder, junge Erwachsene, Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen. Trotz vollen Programms kamen auch persönliche Gespräche nicht zu kurz und natürlich gab es auch Fragen. Drei davon habe ich etwas ausführlicher beantwortet, weil sie eventuell über die Reisegruppe hinaus von Bedeutung sind.

Laden Sie sich den gesamten Beitrag als PDF-Datei herunter.

Interview mit der russischsprachigen Zeitung Novyje Zemliaki

dieses Foto zeigt Msgr. Dr. HoffmannПаломническая поездка российских немцев в Рим
Сюда фото, подпись:
1. Группа российских немцев-паломников в Риме

Это было необычное путешествие в Вечный город – нашей целью было не посещение обычных туристских достопримечательностей, а поклонение святым местам, получение духовных импульсов и новых сил. Духовное руководство нашей группой принял на себя монсеньор д-р Александр Хоффманн, уполномоченный Немецкой Епископской конференции по вопросам душепопечительства российских немцев-католиков.
Каждый новый день начинался у нас с небольшого богослужения, мы разучивали также христианские песни, которые подготовила для нас референт католической общины в Касселе Анна Вильгельм. Это давало нам хороший заряд на весь день.
В Риме мы посетили церкви и базилики, Колизей, катакомбы и другие исторические места. Особенно запомнилось богослужение в базилике Св. Клеменса, на могиле святого в Риме. Кстати, уже 250 лет тому назад немецкие переселенцы на Волге и в Причерноморье избрали его своим патроном. Сегодня имя Св. Клеменса носит Общество немецких католиков из стран СНГ (St. Clemens-Werk), члены которого возрождают традиции немецких католиков из России, воплощают в жизнь различные проекты.
Наша паломническая группа была небольшой – 24 человека, и все мы получили духовный импульс от поездки. Я желаю всем участникам, чтобы они несли дальше этот торжественный настрой, который получили, особенно на площади Св. Петра, во время папской аудиенции.
Йозеф Мессмер, референт по вопросам душепопечительства российских немцев – поздних переселенцев в Аугсбургском епископстве Перевод с немецкого языка

На вопросы газеты «Новые Земляки» отвечает монсеньор д-р Александр Хоффманн, уполномоченный Немецкой Епископской конференции по вопросам душепопечительства российских немцев-католиков
Сюда 2 фото:
1. Св. Клеменс
2. Монсеньор д-р Александр Хоффманн

- Что такое паломническая поездка?

- Эта религиозная практика знакома многим христианам. Существуют места, где верующие особым образом чувствуют близость Бога. В Ветхом Завете Ягве часто являлся своему народу на горе Синай (Хорив). Храмовая гора в Иерусалиме была местом паломничества многих благочестивых иудеев, в том числе родителей Иисуса. До сих пор это место ежегодно посещают миллионы верующих разных религий.
Несмотря на то, что определённые горы в истории Израиля были местами Богоявления, они не считаются местами пребывания Бога. Объяснение этому находим в молитве царя Соломона по поводу освящения иудейского храма: «Поистине, Богу ли жить на земле? Небо и небо небес не вмещают Тебя, тем менее сей храм, который я построил» (3 Цар. 8:27).
За последующие две тысячи лет появились новые места, где верующие чувствовали особое присутствие Божие. Нередко это места захоронения людей, отдавших свою жизнь за веру, например, могилы двух величайших апостолов – Петра и Павла. По преданию, они были казнены в столице Римской империи. Рядом с ними, а также в римских катакомбах покоятся многочисленные свидетели веры. Таким образом, Рим, наравне с Иерусалимом, стал главной целью паломнических поездок. Многие христиане желают хотя бы раз в жизни посетить эти места, побывать на аудиенции у папы римского.

– Что особенно привлекает российских немцев в таких поездках?

– Лишь немногие переселенцы знают, что епископство в Саратове носит имя Св.
Клеменса (ок. 50-97), ученика Св. Петра, римского епископа, патрона российских немцев. Апостол Пётр ещё при жизни избрал его своим преемником, но после его смерти в 64 г. Клеменс не решился принять это высокое служение, и лишь в 88 г. принял пост римского епископа, после настоятельных просьб римского клира.
Император Траян сослал его в Крым. По преданию, там он проповедовал Евангелие, открыл источник чистой питьевой воды, и многие местные жители приняли христианство.
Смерть Клеменса была мученической – Траян повелел утопить его в Чёрном море, привязав к шее якорь.
Одна из римских базилик, расположенная недалеко от Колизея, носит имя Св. Клеменса.
Она построена на фундаменте его родительского дома, в котором издавна собирались христиане.
Св. Клеменс остался в исторической памяти российских немцев – кстати, отсюда распространенное в нашей среде имя Клеменс. Несколько лет тому назад в Бонне было изготовлено знамя российских немцев-католиков, на четырёх углах которого изображен якорь – символ Св. Клеменса. Теперь это знамя торжественно сопровождает нас во всех паломнических поездках.

– Какое значение имеет, по вашему мнению, вера для единства российских немцев?

– Можно очень много говорить о значении веры для единства российских немцев в историческом и современном плане. Но я ограничусь лишь соображениями по поводу того, какое значение имеет дальнейшее сохранение веры для немцев из России. Приведу несколько фактов.
В организации структур Землячества немцев из России огромную роль играли духовные лица и верующие-миряне. Вера имеет большое значение для наших земляков, несмотря на то, что не все они влились в церковные структуры на новой родине. По результатам новейших исследований, 90 % российских немцев считают себя верующими (в целом по Германии – только 65%). Это очень большое число, особенно если учесть, что мы более семидесяти лет жили в России при атеистическом режиме.
Вера сплачивает, помогает прижиться на новом месте. Этот факт признают многие наши земляки. В Германии церковь отделена от государства, и Католическая церковь сознательно поддерживает такое отделение. Церковь должна иметь свободу, в частности, свободу критиковать государство и направление развития общества. Там, где церковь приспосабливается к государству, она не выполняет поручение Христа и утрачивает свои истинные функции. Вера не должна молчать, если в обществе случается несправедливость. Это также значит, что мы черпаем силы для наших общественно-политических акций из великого поручения Христа. Поэтому вера – большое подспорье для наших людей, и отцы-основатели Землячества немцев из России это хорошо понимали.

- С чего, по вашему мнению, начинается вера?

- Вера начинается в сердце каждого человека, это очень личный процесс. Когда во время пасхального богослужения мы слышим слова: «Я хлеб жизни», - каждый чувствует, что Христос протягивает нам руку даже в тот момент, когда мы не можем найти ответы на жизненные вопросы, когда жизнь попросту рушится.
Ежедневно мы возимся в ящике с песком, который сами построили. Это бетонное строение освещено лишь искусственным светом. И если Христос не коснётся нас извне – мы так и останемся в своём искусственно созданном мире. Этот мир слишком узок для веры, которая чувствует опасность: без веры человек попадает под влияние беззакония, безудержно стремится к наживе. Таким человеком легко манипулировать, потому что у него нет веры как критической инстанции.
Если посмотреть глубже, то существует такое понятие, как «отношения с Богом», в Божьем Слове мы находим источники жизни, покой и силы, радость трудиться. Я не могу представить себе счастье без этого, и я бесконечно рад, что могу следовать этим путём.
Мы должны рассказывать другим людям о надежде, которую сами имеем. Жизнь – это путь, на котором мы нуждаемся в помощи и поддержке, чтобы идти дальше за Тем, кто незаметно идёт рядом и преломляет с нами хлеб (см. Евангелие от Луки 24:13-53).
Беседовал Иосиф Шлейхер
Перевод с немецкого языка
Фото автора


Sechste Wallfahrt in der Rhein-Neckar-Region nach Ludwigshafen Oggersheim

Zu einer 6. Wallfahrt nach Ludwigshafen-Oggersheim lädt die Aussiedlerseelsorge alle Spät- und Aussiedler, wie alle jene die sich mit ihnen verbunden fühlen, für Sonntag den 4. Mai 2014 ein.
Oggersheim ist eine der wichtigsten Wallfahrtstätten der Rhein-Neckar Region. Die Wallfahrt in Oggersheim geht auf eine reiche Tradition zurück. Ein anderer Grund diese Wallfahrtskirche, in Ludwigshafen Oggersheim, als Pilger- und Begegnungsstätte zu wählen, ist ihre zentrale Lage. Sie ist für viele der Landsleute, Aussiedler, Vertriebene und Flüchtlinge aus der Rhein-Neckar-Region mit Auto, Bahn, Bus und Straßenbahn leicht erreichbar.
Das Pontifikalamt um 11,00 Uhr wird diesmal von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus Erfurt, dem Beauftragten der dt. Bischofskonferenz für die Aussiedler, zelebriert. EBGR Msgr. Andreas Straub hat einer Konzelebration ebenfalls zugesagt. Der Gottesdienst wird vom Frankenthaler Singkreis unter der Leitung von Frau Eicher-Müller begleitet an der Orgel von Herrn Albert Schankula, wie von der "Blaskapelle-Pfalzklang Frankenthal umrahmt. Anschließend an den Gottesdienst haben Sie die Gelegenheit an einem gemeinsamen Mittagessen mit anschl. Kaffe und Kuchen teilzunehmen. Am Nachmittag wird die Wallfahrt mit dem Marienliedersingen und einer Andacht abgeschlossen.
Zu dieser Wallfahrt nach Oggersheim, für Sonntag den 4. Mai 2014, laden wir Sie sehr herzlich ein. Alle Wallfahrten haben ein und dasselbe Ziel: sie laden uns zu einer Begegnung mit Jesus Christus, wie zu einer Begegnung mit den Gleichgesinnten ein. Kommen Sie, freuen Sie sich und feiern Sie mit!
Weitere Informationen zu dieser Wallfahrt erhalten Sie über
Pfr. P. Kollar Tel. 06135 / 2877
Fam. Sutschek Tel. 0621/554964.


Pressemitteilung: Wallfahrt Dieburg

Am Sonntag, den 22. Juni dieses Jahr, lädt die Aus- und Spätaussiedlerseelsorge der Diözesen Mainz und Limburg zur Wallfahrt nach Dieburg ein. Um 10,00 Uhr feiert Visitator der Deutschen aus Russland Msgr. Dr. Alexander Hoffmann mit den Pilgern am Altar der Schmerzhaften Mutter Gottes das Pilgerhochamt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindezentrum, dem Pater-Delp-Haus, wird der Nachmittag mit einer Andacht zu den Sieben Schmerzen Marias und einer Marianischen Schlussandacht mit eucharistischem Segen gestaltet. Pfarrer Karl Zirmer, Leiter der Pfarrgruppe Mainspitze wird in dieser Andacht die Predigt halten.

Die Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Gottesmutter von Dieburg ist ein gern besuchter Wallfahrtsort. Nicht nur die Bevölkerung von Dieburg selbst, und der in der Nachbarschaft gelegenen Orte des Odenwaldes, sonder selbst Pilgergruppen aus der Nähe von Köln kennen diesen Wallfahrtsort und kommen gern um hier zu beten und um Trost und Hilfe zu finden. Auch die Wallfahrer der Aus- und Spätaussiedler sind dort seit fast zwei Jahrzehnten gern gesehene Gäste. Zwei Busse stehen auch in diesem Jahr den Wallfahrern aus Darmstadt und Pfungstadt, wie denen aus Ginsheim, Gustavsburg, Rüsselsheim und Langen zum Mitfahren zur Verfügung. Ein Bus mit den Abfahrtszeiten von Pfungstadt über Darmstadt. Dieser Bus den Abfahrtszeiten: um 9, 00 Uhr in Pfungstadt - gegenüber dem Bahnhof, Berlinerstrasse 24, um 9, 15 Uhr in Darmstadt, Bus- Straßenbahnhaltestelle Heinrichstrasse/Heidelberger Strasse (Ecke Adventsgemeinde), um 9, 20 Uhr in Darmstadt, bei einer Bushaltestelle in der Nähe vom Luisenplatz (nach Absprache) und um 9,25 Uhr an der Haltestelle Landgraf Georg Strasse 27 (Am Jugendstielbad). Der zweite Bus mit den Abfahrtszeiten in Gustavsburg, in Rüsselsheim und in Langen. In Gustavsburg um 8, 15 Uhr am Kath. Pfarrzentrum (Schwedenschanze 5.), um 8, 30 Uhr. In Rüsselsheim an der Haltestelle Hessenring/Bunsenstrasse. Eine weitere am Borngraben. Alle weiteren Haltestellen in Rüsselsheim nach Absprache. In Langen hält dieser Bus an der Forststrasse um 8, 50 Uhr, an der Stadthalle und am Alten Rathaus etwa drei bis fünf Minuten später.

Weitere Auskunft zu dieser Wallfahrt geben:
Pfarrer Alexander Vogl, Dieburg Tel. 06071 / 22377,
die Seelsorge der Deutschen aus Russland, Tel. 0228 103446,
Familie Franz Wolf, Tel. 06157 / 86684. (für Pfungstadt)
Familie Hans, Tel. 06103/28905 für Langen und Umgebung,
Pfarrer Karl Zirmer, aus Gustavsburg Tel. 06134/285545/728534 und
Pfarrer Paul Kollar, aus Bodenheim Tel. 06135 /2877.


dieses Foto zeigt Weihbischof em. Dr. h.c. Gerhard Pieschl

Würdigung von Herrn Weihbischof em. Dr. h.c. Gerhard Pieschl

Am 23. Januar 2014 kann der langjährige Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge Weihbischof em. Dr. h. c. Gerhard Pieschl seinen 80. Geburtstag feiern.

Dieses Jubiläum gibt Anlass, seine Tätigkeit in der Seelsorge an den Vertriebenen und Aussiedlern in Erinnerung zu bringen und diese zu würdigen.

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STERNWALLFAHRT NACH ALTÖTTING AM 13. JULI

Ein Bericht von Dr. Wendelin Mangold

Altötting ist der bedeutendste Marienwallfahrtsort in Deutschland. Die Heilige Kapelle mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna auf dem Kapellplatz hat magische Anziehungskraft für die Gläubigen.
Nach Altötting pilgern nun jährlich auch die russlanddeutschen Katholiken. Diesmal, im Jahr des Glaubens und im Zeichen des 250. Jahrestages des Manifestes Katharina der Großen mit darauf folgender massenweisen Auswanderung der Deutschen an die Wolga, war es bereits die 6. Sternwallfahrt der russlanddeutschen Katholiken in diesem heiligen und geschichtsträchtigen Ort.

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250 Jahre: „Tränen“ und „Jubel“

Zeitungsartikel des Altöttinger Liebfrauenboten, als PDF-Datei herunterladen

Eindrücke von der 6. Sternwallfahrt (alle Bilder vom Altöttinger Liebfrauenboten)
Um ein Bild in der vergrößerten Ansicht zu sehen, klicken Sie bitte auf eins der kleinen Bilder:
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Mit Kardinal Joachim Meisner zur Muttergottes von Kevelaer

Zeitungsartikel aus Deutsch-Russischer Kurier, [als PDF-Datei herunterladen]


Mit-Mach-Aktion bis Ende Juli 2012

Sollten die Katholiken aus Russland sich organisieren? - Ihre Meinung ist uns wichtig!

Bereits beim ersten Treffen des neuen Beraterkreises von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, der der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für Vertriebene und Aussiedler ist, wurde die Frage formuliert: Sollten die Katholiken aus Russland sich organisieren und eine Laienorganisation gründen? Von verschiedenen Seiten wurde in der Vergangenheit festgestellt, dass die Katholiken aus Russland nicht organisiert sind, sie somit auch in den katholischen Laienorganisationen wie z.B. dem Zentralkomitee der Deutschen Katholiken gar nicht vertreten sind. Damit fehlt ihre Stimme in der Kirche; ihre Anliegen werden in den katholischen Laienorganisationen aber auch in der Mehrheit der (Erz-)Diözesen gar nicht wahrgenommen. Die berechtigten Anliegen bleiben ungehört, eigene Projekte können nicht gestartet und in der Regel auch keine Gelder für wichtige Projekte beantragt werden. Können wir uns das weiterhin leisten?

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22.06.2012

„Neuen Aufbruch wagen“ – Der Katholikentag in Mannheim
Vom 16. bis 20. Mai fand in Mannheim das Laientreffen der Katholischen Kirche statt – der 98. Katholikentag. 80.000 Besucher kamen in die Industriemetropole, mehr als bei den letzten Katholikentagen. Eine ganze Fülle von Organisationen, Gruppen, neuen geistliches Bewegungen, die sich im Rosengarten von Mannheim und am Neckarufer präsentierten, nahmen teil. Auch die Seelsorgstelle für die deutschen Katholiken aus der GUS war mit einem großen Stand vertreten. Der Besucherstrom an den Zelten riss nicht ab, auch dann nicht, als Kanzlerin Merkel vor einem gefüllten Auditorium im Pressezentrum sprach. Es war also durchaus was los… .

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15.06.2012

Ein neuer Beirat Aussiedlerseelsorge für die Katholiken aus der GUS

Vieles ist im Umbruch, auch in der Katholischen Kirche. Dass dies auch einen Aufbruch bedeuten kann, hat neulich der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Erfurt, bewiesen. Er berief einen Beraterkreis für die Anliegen der Deutschen Katholiken aus Russland. Die konstituierende Sitzung fand bereits am 19.04.2012 in Frankfurt statt. Der Kreis soll den Bischof für Vertriebene und Aussiedler beraten und mit Ideen und Anstößen die Aussiedlerseelsorge der Kirche unterstützen. Die Mitglieder des Kreises kommen aus verschiedenen Regionen und sollen unsere Landsleute im Norden, Süden und Osten der Republik vertreten, darüber hinaus sind auch bestimmte Themen repräsentiert, wie z. B Jugend/Studenten/Junge Erwachsene. Der Beraterkreis besteht aus 8 Personen, sollte aber für ein bestimmtes Thema ein Referent gebraucht werden, dann kann dieser punktuell hinzu berufen werden.

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24.04.2012

Einen neuen Aufbruch wagen
98. Katholikentag in Mannheim
16.-20.Mai 2012

Wir freuen uns, Sie auf unserem Stand:
Friedrichsplatz – Wasserturm IV – Stand Nr. 21
begrüßen zu dürfen.

Laden Sie sich hier unser Programm für den 98. Katholikentag als PDF-Datei herunter.


02.04.2012

Integration von Russlanddeutschen
Fachtagung vom 24.-25. April 2012

Vom 24. bis 25. April 2012 findet in Osnabrück die Fachtagung "Integration von Russlanddeutschen - Erfahrungen, Aufgaben und Perspektiven" statt.
Sie können sich hier den Veranstaltungsflyer als PDF-Datei herunterladen:
Veranstaltungsflyer - Außenteil
Veranstaltungsflyer - Innenteil


24.01.2012

Visitator Dr. Hoffmann erhält päpstliche Auszeichnung

Am 13.01.2012, bei einer kleinen Feier im Hause der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), erhielt Visitator Dr. Hoffmann die päpstliche Auszeichnung ‚Kaplan Seiner Heiligkeit’ und damit den Titel, ‚Monsignore’. Die Urkunde überreichte im Kreise von Landsleuten und Freunden der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ. Er ging kurz auf den Werdegang von Visitator Hoffmann ein. Von Karaganda in Mittelasien führte sein Weg zunächst nach Litauen. Nach Abschluss der litauischen Schule sowie des Militärdiensts in Puschkin kam die Familie 1980 nach Deutschland. Es folgte das Abitur in Rottweil und anschließend das Studium der Theologie in Freiburg und München. 1991 wurde er von Kardinal Wetter im Dom zu Freising zum Priester geweiht. Danach folgten die Kaplansjahre in Freising und Grafing b. München. Anschließend leitete er 11 Jahre den Pfarrverband Schweitenkirchen. Von 2001-2006 promovierte er in Regensburg im Fach Fundamentaltheologie mit dem Thema „Dialog der Religionen“. 2007 folgt die Berufung zum Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge an den Deutschen aus Russland, Kasachstan und den anderen GUS-Staaten. Neben seiner engagierten Seelsorgetätigkeit unter seinen Landsleuten übernimmt Visitator Hoffmann 2008 auch die Leitung des Wilhelm-Böhler Clubs in Bonn, dem hohe Ministerialbeamte und Politiker angehören. Dies unterstreicht sein Engagement in wichtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen. Auch in diesem Club bleibt er als Seelsorger unverkannt. Dieses vielseitige Engagement für seine Landsleute und die Kirche wird nun mit der Auszeichnung, Monsignore’ gewürdigt. P. Dr. Langendörfer wünschte Monsignore Hoffmann auch weiterhin Erfolg und Gottes Segen für sein seelsorgliches Wirken unter seinen Landsleuten und in der Kirche.

(Seelsorgestelle für Katholische Deutsche aus Russland und den anderen GUS Staaten, Januar 2012)


(v.l.) Der Sekretär der DBK, Pater Dr. Langendörfer, überreicht die päpstliche Urkunde. Foto: A. Kühl


65 Jahre Seelsorgstelle - Bericht zur Feier aus der Deutsch-Russischen Zeitung

Zeitungsbericht als PDF herunterladen


22.07.2011

Die Wallfahrt in Altötting
im Zeichen des Gedenkens

Mit einer Rekordbeteiligung von 700 Gläubigen stand die 4. Wallfahrt der Deutschen aus Russland nach Altötting in diesem Jahr im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Deportation. Zum ersten mal waren auch drei Fahnen Abordnungen beteiligt: aus Regensburg, Ingolstadt und Straubing. Der Festgottesdienst in der St. Anna Basilika, den Bischof Nikolaus Messmer aus Kirgisien mit den Priestern und Gläubigen zelebrierte, wurde vom Chor „Heimatmelodie“ aus Augsburg wunderbar gestaltet, die Ansprache hielt Visitator Dr. Alexander Hoffmann. Er sprach von den 300.000 Opfern der Deportation und hob das Wirken von P. Ladislaus Bukowinski hervor, der -selbst deportiert - in der 14-jährigen Lagerhaft seine Brotration mit den Mithäftlingen teilte, sie ermutigte und stärkte. Und so beteten die Gläubigen in den Gottesdiensten für die Opfer der Deportation und ihre Hinterbliebenen aber auch für Pater Bukowinski, der auf die Bitte vieler Christen in Russland, Polen und Deutschland in Rom selig gesprochen werden soll. Um 14.00 Uhr hielt Visitator Dr. Hoffmann zum ersten mal in der Gnadenkapelle eine eigene Andacht, in der noch einmal für die Seligsprechung von P. Bukowinski und die deutschen Opfer der Deportation von 1941 gebetet wurde.

Die Wallfahrt wurde am Nachmittag mit der Dankandacht abgeschlossen, in der Bischof Nikolaus Messmer die erworbenen Kerzen, Kreuze und Rosenkränze der Gläubigen gesegnet hat. Diese Andacht wurde mit festlichem Gesang vom Chor „Singende Herzen“ aus Ingolstadt gestaltet. Am Schluss, bevor sich alle auf den Heimweg begaben, ertönte mit lauter Stimme das „Großer Gott, wir loben dich“.

Um ein Bild in der vergrößerten Ansicht zu sehen, klicken Sie bitte auf eins der kleinen Bilder:

>> hier geht es zur Ansprache zur Wallfahrt

06.07.2011

Fast 2.000 Männer pilgern zum Schrein des Hl. Ulrich

Augsburg (pba). Rund 2.000 Männer sind am Dienstagabend zum Schrein des Hl. Ulrich in der Basilika St. Ulrich und St. Afra gepilgert. Die Männer kamen aus allen Teilen des Bistums. Zahlreiche Fahnenabordnungen vertraten Verbände, Hilfsorganisation, Feuerwehren, Chöre und Gebirgsschützen aus den Dekanaten der Diözese Augsburg. Bischof Dr. Konrad Zdarsa ging den Pilgerweg der Männer vom Hohen Dom zu Augsburg gemeinsam mit den Männern. Ebenfalls dabei war Bischof Nikolaus Messmer aus Bischkek in Kirgisistan. Bischof Nikolaus leitet dort die Apostolische Administratur Kirgisistan, zu der etwa 500 Katholiken in 16 Gemeinden gehören. Dabei ist Kirgisistan rund 200.000 Quadratkilometer groß, etwa halb so groß wie Deutschland. Die Bischöfe zelebrierten in der Basilika die Eucharistiefeier gemeinsam mit rund vierzig weiteren Priestern.

Die von der Katholischen Männerseelsorge im Bistum Augsburg organisierte Männerwallfahrt fand in diesem Jahr bereits zum 60. Mal statt. Während der alljährlichen Ulrichswoche, die in Augsburg rund um den Todestag des Heiligen Ulrich, des ehemaligen Bischofs von Augsburg (von 923 bis 973), am 4. Juli, begangen wird, haben Männer- und Frauenwallfahrten Tradition.


27. Mai 2011

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04. Februar 2011

Bundesministerium des Innern
Bundesregierung beschließt Härtefallregelung im Bundesvertriebenengesetz Veröffentlicht am 02.02.2011

den gesamten Artikel können Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern (www.bmi.bund.de) ansehen.